Atelier Handplanet

Science-Fiction-Art

Die Hand ist unmittelbar das mit dem Gehirn verbundene lebendige Ur-Arbeits- und Schaffensgerät: Zum Zeigen, Essen, Schreiben, Malen, Gestalten, Streicheln, Helfen oder Segnen, aber auch zum Schlagen, sich wehren, auf Knöpfe drücken!  | The hand is directly connected to the brain, the living great-working and creative tool: To show, eating, writing, painting, designing, caressing, help or blessing, but also to strike or to press buttons! 
Meinungsäußerungen

Meinungsäußerungen (2)

Mittwoch, 03 Juli 2013 11:38

Maria Reinecke, Philosophin, Autorin:

geschrieben von

www.maria-reinecke.de

M.-Anatol Weisses Lebensthema sind die Nuancen in den Zwischenräumen, zwischen den Dingen, zwischen den Farben. Das Dazwischenliegende erregt ihn, fasziniert ihn, lässt ihn nicht los.
Seine synästhetische Begabung ermöglicht ihm unkonventionelle Herangehensweisen und Lösungsansätze für alle möglichen Aufgaben- und Problemstellungen. Er forscht, zeichnet, malt, rechnet, programmiert, konstruiert, sucht unermüdlich-besessen fachübergreifende Zusammenhänge von Strukturen, Mustern, Formeln, Gesetzmäßigkeiten, Urprinzipien in den Elementen, bis er in den feinsten Zwischenräumen eine Art ‚Zaubertransparenz', wie er das nennt, erreicht hat.
Anatol ist in komplizierten logischen Welten zu Hause; mathematisch- physikalisches Denken bildet den erkenntnistheoretischen Hintergrund für seine Kunst, deren tiefgründige Perfektion uns zum Staunen bringt. Harmonie, Ordnung, Goldener Schnitt sind seine Mantras. Es ist, als verberge sich dahinter eine Sehnsucht nach Überwindung unauflösbarer Gegensätze / Paradoxien; nach Versöhnung des vermeintlich unversöhnlich Getrennten – inmitten einer chaotisch anmutenden Welt."
(Anlässlich der Ausstellung: "Zwischenräume: die verborgenen schauplätze der Wirklichkeit, palmartpress Galerie, Berlin am 23.02.2013)

Mittwoch, 03 Juli 2013 11:37

E. Harting Kulturwissenschaftlerin:

geschrieben von

M. Anatol Weisse beeindruckt mit seinen schier unerschöpflichen Ideen und Reisen in Gesetzmäßigkeiten, in denen so mancher nur noch das reine Chaos vermuten würde. Unermüdlich arbeitet er an seinen Theorien und Erkenntnismodellen und verblüfft sein Gegenüber immer wieder aufs neue, wenn er so nebenbei eine bewegliche Roboterskulptur oder einen motorbetriebenen Schaukasten präsentiert, anhand dessen er seine Farbmodelle lebhaft veranschaulicht. Somit wünscht man sich ihn beim Lesen seines Buches als "Live-Stream", und vielleicht sollte er es seinem Publikum nicht verwehren, sein Buch mittels interaktivem Workshop zu präsentieren. Und während in der sog. "Metamoderne" das Kunstwerk deplaziert zwischen den Zeiten steht, springt M. Anatol Weisse mit vollem Bewusstsein in eine bunte Zukunft.