Atelier Handplanet

Science-Fiction-Art

Die Hand ist unmittelbar das mit dem Gehirn verbundene lebendige Ur-Arbeits- und Schaffensgerät: Zum Zeigen, Essen, Schreiben, Malen, Gestalten, Streicheln, Helfen oder Segnen, aber auch zum Schlagen, sich wehren, auf Knöpfe drücken!  | The hand is directly connected to the brain, the living great-working and creative tool: To show, eating, writing, painting, designing, caressing, help or blessing, but also to strike or to press buttons! 

Was mich bewegt......

Für den Leser gewöhnungsbedürftig, gleichzeitig amüsant und ich bin sicher - auch aufschlussreich.
Gehen Sie mit mir auf eine Reise und entdecken Sie Vertrautes versteckt in Unbekanntem.

Publikationen über Farbe gibt es reichlich. Denken wir an Newton, Goethe, Itten, Ostwald, Fraunhofer und zahlreiche andere, deren Schriften und Farb-Theorien uns wohl bekannt sind.

Außerdem die in neuster Zeit publizierten Werke der Autoren, die sich mit praktischen Anwendungen der Farbe befassen. Ich verwende Farben als Brücke mathematischer Phänomene und innovativer Phantasie und beschreite den Weg zur Erkenntnis der geistigen Ratio. Dieser Weg ist noch zu zaghaft betreten worden und könnte eventuell als unbegehbare "Vision" interpretiert werden.

Da ich die Gabe der "Synästhesie" besitze, die z.B. Zahlen, Buchstaben, Musik oder Stimmungen in Farbe empfindet, erleichtert es mir das Erkennen vieler Zusammenhänge, in der Annahme, dass ich diese auch Nicht-Synästhetikern zugänglich machen kann.

Natürlich sind nicht alle Themen mit dem Phänomen der Synästhesie zu erklären. Mathematische Formeln sind lediglich als Präzision meiner Feststellungen von mir entwickelt worden - es könnte Sie an schulisches Drillen erinnern - überspringen Sie sie und lassen sich verzaubern von Farbimpressionen, Experimenten und Gedankengängen.

das modell einer division durch null ist ein unerlaubter gedanke. jedoch sind gedanken keine direkt übertragbaren informationen. so hat ein außenstehender beobachter keine verbietungsmittel parat. als listiger mensch verteidige ich mich mit farbgesetzmäßigkeiten.

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Nun habe ich meine Publikation mit dem Titel „Farbe ist gespürte Zahl - Die geistige Ratio der Farbgesetzlichkeiten“ fertiggestellt und stelle sie hier kostenlos zum Download bereit.

 

Ausschnitte und Leseproben:  
Vorwort von Dr. Kim Boström | Preface by Dr. Kim Boström Vorwort von Susanne Wied
Obwohl blind geboren  
   

Ich arbeite für die kommende Ausstellung am 1.-3. Juni im Tempodrom : "Louis Braille Festival Begegnungen" - z.B. ein Farbmodell mit tastbaren verschiedenen Materialien wie Filz, Leder, Linoleum und verschiedenen Metalloberflächen. Den Farben verleihe ich eine Festigkeit ohne dass sie ihren Glanz verlieren, damit jedes einzelne Karo vorsichtig ertastet werden kann. (Für Sehbehinderte die noch Farben wahrnehmen können) Es sind hundert Karos. Jedes Karo hat seinen eigenen Farbverlauf und das Gleiche findet sich im Großen wieder. Es sind Farbzeilen und Materialspalten. Es ist eine synästhetisch-mathematische Überlagerung. Hier ein Foto im Anfangsstadium und einige andere, z.B. meine verschlungenen Drahtfiguren.

Es gibt Entwicklungen in der Farbtheorie, aber nicht der übergreifenden Zusammenhänge Die Farbenlehre ist ein Gebäude mit mehreren Stockwerken. Auf dem Fußboden liegt ein Prisma, an der Decke hängt der Ostwaldsche Doppelkegel. Um in die oberen Stockwerke zu gelangen, könnte man die mathematische Treppe benutzen, aber die Stufe mit dem Halt „Null“ fehlt. An dieser Stelle muss man geistig-rational fliegen, dann erreicht man die Tür zu der neuen Farbmusik. Der Norm-Farbkreis ist wie eine Farbtonleiter. Er kann mit vielen Farbnuancen beliebig verfeinert werden und ergibt stets eine Farbfolge aus den Elementen der drei Grundfarben. Auch die Farbfolge selbst kann durch Wiederholung einen Kreis beliebig oft teilen, ohne ihn je zu trennen. Die Anzahl der Farbtonleitern „covidiert“ den Kreis ohne ihn zu „dividieren“. Teilt man trennend eine Farbkreisvariation in farb-unabhängige, bewegliche Sektoren, dann können durch Vertauschung Farb-Akkorde entstehen. Verwandelt man die Lage der Sektoren mit System – zum Beispiel nach den Primzahlen und fügt auch Helligkeitsveränderungen hinzu, dann wird der Farbkreis zum substanziellen Instrument, mit dem man in Farben komponieren kann.