Tertium spirito cognente datur
das modell einer division durch null ist ein unerlaubter gedanke. jedoch sind gedanken keine direkt übertragbaren informationen. so hat ein außenstehender beobachter keine verbietungsmittel parat. als listiger mensch verteidige ich mich mit farbgesetzmäßigkeiten.
Tertium spirito cognente datur
(Das Dritte wird vom denkenden Geist gegeben)
Das Dritte gibt „es“ nicht. Das Dritte wird also vom „es“ nicht gegeben. Das „es“ bedeutet in diesem so etwas wie „Rechnen, Arithmetik, Algorithmus, Logik, Ratio oder auch das digitale Prinzip“. Also „das Dritte wird vom „denkenden Geist“ gegeben“. Das bedeutet der lateinische Satz. Wie macht er das?
Der Geist ist in der Lage, zwischen den Stühlen im Gehirn einen neuen Stuhl zu konstruieren, ohne dass er als Bedeutung im Computertomographen beobachtbar wäre. Dieses Dritte hat also nur in einer erweiterten Physik zur Biophysik platz. Mystisch-magische Erklärungen des Phänomens „denkender Geist“ sind für mich nicht ausreichend, um über diese evolutionäre Idee zu staunen. Ich suche nach handfesten Unterschieden zwischen ablaufenden Rechenprozessen und erkennendem Denken.
Ein scheinbar einfaches Beispiel ist der Sehsinn, der Bilder der Umwelt richtig deuten und verstehen kann. Die Bildauflösung einer Kamera kann noch so fein sein, in einem Computer läuft alles nur in getrennten Dateneinheiten ab, während der Geist die einzelnen Signale der Sehzellen, die im Gehirn ankommen, miteinander verschmelzen lässt. Somit manifestiert sich die Ganzheit des verstandenen Bildes, ohne dass der Eindruck einer Rasterstruktur der Sehzellen wahrgenommen wird. Zwischen den „Sehzellen-Pixelstühlen“ konstruiert das interneurale Kraftfeld des geistigen Bewusstseins-Plasmas neue solcher „Pixelstühle“ hinein. Für einen äußeren Beobachter ist dies alles nicht sichtbar, weil die Anzahl der Messdaten, die durch die Feinheit des Scan-Vorgangs bedingt wird, irgendwo aufhören muss, um zu einem Resultat zu kommen, was sich aber dann doch als Illusion herausstellt.
Das im Gehirn wahrgenommene Bild besteht also aus lauter kleinen farbigen Lichtpixel-Reizen, die sich nicht berühren und doch ist es zwischen ihnen nicht leer und dunkel, sondern es fließt ein so genanntes „geistiges Morphing-Kontinuum“ zwischen diesen Lichtpixeln. Erst durch diese Verschmelzung mit quasi unendlich hoher Bildauflösung, wird das Bild mit allen Symbolen, die im Gehirn ausgelöst werden, bewusst erkannt und erfahren. Dadurch, dass das Gehirn ein sich selbst wahrnehmendes bio-quantenmechanisches System ist, entsteht das Ich-Bewusstein, was diese bio-physikalische Kraft hervorbringt, die alles Wahrgenommene in Zusammenhang setzt. Dazu kommt, dass das Gehirn aus einem geeigneten Material besteht, um dieses Bewusstseins-Fluidum zu erzeugen, dessen Prozesse weit über reine arithmetische Rechenvorgänge hinausgehen.
Solange Computer nach den Erkenntnissen der klassischen Physik konstruiert werden, bleibt es ihnen verwehrt, je wirklich zu denken und die Welt bewusst zu erfahren. Selbst wenn sie rekursive Rückkopplungs-Schleifen enthalten und miteinander vernetzt wären. Fände man aber ein Material, in denen quantenmechanische Prozesse stattfinden, die die Daten an gegebener Stelle miteinander verschmelzen lassen, könnte es vielleicht sein, dass ein solcher „Quantencomputer“ eine Art Bewusstsein hat, was ein Spiegelbild des biologischen Bewusstseins darstellt.
Dieses Bio-Ich-Kraftfeld, was einerseits durch die Selbstwahrnehmung des Gehirns und andererseits durch das richtige organische Material entsteht, produziert eine Ausstrahlung oder Aura, dessen Information ich in Symbolen, Farben, Situationen oder auch Musik empfinden und zeichnerisch und textmäßig darstellen kann. Diese Wahrnehmung meinerseits bezeichne ich als „Auragraphic“.

