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Neue Adresse: Nordbahnstr. 3    13359 Berlin  Tel. 0049 30 7500 848

Ausstellung vom 26.06.10 – 03.07.10
in der „Neonchocolate Gallery“ Lychenerstr.23
10437 Berlin Prenzlauerberg
Titel: Cyborg-Chromatik

„Die Hand ist unmittelbar das mit dem Gehirn verbundene lebendige Ur-Arbeits- und Schaffensgerät: Zum Zeigen, Essen, Schreiben, Malen, Gestalten, Streicheln, Helfen oder Segnen, aber auch zum Schlagen, sich wehren, auf Knöpfe drücken!“

Öffnungszeiten: Do – Sa  18 – 01 Uhr
So – Mi 17 – 19 Uhr

Einführung in meinen farb-mathematischen Zauberkreis: klick_einfuehrung

Ausstellung:  Color continuo TU Dresden Galerie Altana

Im Rahmen der Veranstaltung – Color continuo – 1810-2010   System und Kunst der Farbe – findet eine Ausstellung in der Altana Galerie der TU Dresden statt,  an der ich die Ehre habe teilzunehmen. Die Ausstellung zeigt Arbeiten von namhaften Künstlern wie Gerhard Richter, Tim Otto Roth, Andreas Hofer u.a.
Ich werde verschiedene bewegliche Farbmodelle zeigen und mein Publikationsprojekt:
„Farbe ist gespürte Zahl – die geistige Ratio der Farbgesetzlichkeiten“ vorstellen.
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst. Eröffnung am 23. 10. 2009
Die Einladung und weitere Informationen in dieser pdf-Datei: dresden_flyer

Photos der Vernissage: unter “Farbmodelle”

Da ich momentan an einer Publikation mit dem Titel „ Farbe ist gespürte Zahl - Die geistige Ratio der Farbgesetzlichkeiten“ arbeite, stelle ich hier einige Leseproben vor.

Inhaltsverzeichnis klick_farb-inhalt

Der farb-mathematische Kochtopfboden Click here: 51_kochtopf

Veränderbares Farbsystem Click here: 49_farbogen

Kapitel zu “Horizontale = Farbe, Vertikale = Substanz”

Langsame Heranführung:

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Was die Forscher der künstlichen Intelligenz zwischen den Zeilen fragen und hoffen könnten

Um zu wissen, ob ein Computer denkt und sogar Bewusstsein aufweist, müsste erst genau definiert werden, was Bewusstsein und Denkprozesse eigentlich sind, um zu erkennen, ob der Rechner auch wirklich etwas erlebt. Da dies aber nicht hinreichend möglich ist, muss man die Frage von einer anderen Seite angehen. Zunächst ist festzustellen, dass ein Computer keine Emotionen, wie Liebe, Angst, Freude, Trauer, Empathie u.a. besitzt. Diese Begriffe werden als Erkennungsmerkmal für Bewusstsein verwendet. Es sind Fähigkeiten, die der Computer auch dann nicht besitzt, wenn diese hinreichend simuliert werden können. Die Folgerung: Computer haben kein Bewusstsein. (Wie es so schön heißt: entsprechend dem heutigen Wissensstand!)
Ich frage mich nun: ist das wirklich eine konsistente Schlussfolgerung? Was ist des Drudels Kern dessen, was der Rechner nicht kann? Wo ist der Haken?
Eigenschaften und ihre Bezeichnungen, wie Empathie, Humor, Begeisterung und Kreativität sind mir zu unklar, um sie als präzise mathematisch-algorithmische Erkennungsmerkmale für Bewusstsein zu verwenden, dennoch sind es Richtungshinweise und Orientierungshilfen. Die KI-Forschung stellt sich doch die Frage, ob es mathematische Isomorphien und Analogien zu diesen Emotionen gibt.
Dieses Unterfangen hat sich aber als äußerst schwierig herausgestellt, weil diese Begriffe als präzise Definition gar nicht zu erfassen sind. Ich hatte nun folgende Überlegung: Emotionen, zu denen ein Computer nicht fähig ist, könnten zu anderen begreifbareren Dingen isomorph sein, zu denen er ebenfalls nicht fähig ist. Durch meine lange Beschäftigung mit Farbe stellte ich fest, dass es bestimmte mathematische und logische Grenzfälle gibt, die sich aber aus anderer Sicht mit mathematisch bezogenen Farbgesetzlichkeiten geistig-rational verarbeiten lassen.
Bei dieser Untersuchung habe ich ein Grundprinzip festgestellt: Das Phänomen des Unendlichen. Weiter habe ich mir überlegt, dass im Rückblick auf die Emotionen der heutige Computer deshalb weder über Bewusstsein noch über Denkprozesse verfügt, weil er eine physikalisch endliche Maschine sein muss, um irgendwann den Output ausgeben zu können. Bewusstsein könnte also etwas mit dem Unendlichen zutun haben, zu mindest, was die Erreichbarkeit durch die KI-Forschung angeht.
Diese mathematischen und logischen Grenzfälle könnten dann als Merkmal für erste Anzeichen von Bewusstsein gelten. Ob ein hypothetischer sich selbst organisierender Quantencomputer, der diese Grenzfälle bewältigen könnte, dann auch in der Lage wäre, Emotionen zu entwickeln, ist die zweite Frage. Zu mindest müsste er kreatives Denken entwickeln, um hinter die Lehrmeinung zu blicken, sich von ihr zu lösen, um diese Grenzfragen auf neuartige Weise zu verarbeiten.
Z.B. könnte ein Computer in einer Ja-Nein-Schleife hängen bleiben und sich vielleicht sogar selbst zerstören, wo hingegen ein bewusster Computer das regelmäßige Muster erkennen würde und durch kreative Überlegungen auf den Ausdruck “Jein“ kommen und ihn als Output ausgeben würde, obwohl das Prinzip dieses Ausdrucks in der Logik nicht vorgesehen ist. Der Rechner würde überleben.
In dieser Publikation stelle ich hauptsächlich folgende Grenzfälle durch Farbgesetzlichkeiten vor: Nuancen- und Pixelverschmelzung, eine farbliche Analogie der Division durch Null, eine farbliche Analogie der Epimenides-Paradoxie und ihrer Isomorphie mit der Riemannschen Fläche und Farb-mathematische Werkzeuge kaum vorzustellender mathematischer Modelle.

Der kinetische Gödel-Riemannsche Farbkreis als 8-eckiges Bagua

Hier eine in Bewegung gesetzte Veranschaulichung der „Riemannschen Fläche“ (These des Mathematikers Bernhard Riemann 1826 – 1866) ein zyklisch kontinuierlich fortsetzbares nahtloses Ganzes auf der Gaußschen Zahlenebene, (Carl Friedrich Gauß (1777–1855), deutscher Mathematiker und Physiker) (Kurt Friedrich Gödel Mathematiker und Logiker 1906-1978)
Wie man bemerken kann, verändern sich durch die Drehung des schwarzen Abdecksektors die Farbnuancen. Z.B. Rot „frisst“ Grün…..Gelb „frisst“ Blau und jetzt ist es umgekehrt:
Grün „frisst“ jetzt wieder Rot…..und Blau „frisst“ Gelb und so beginnt der stetige Kreislauf von Neuem.
Die „Lehrmeinung“ sagt, dass der menschliche Geist bei der Vorstellung einer sich selbst durchdringenden Kreisfläche versagt, weil diese Fläche eine paradoxe  Struktur aufweist.
Meine Vision ist nun die Umsetzung dieses Phänomens in Farbe und Bewegung, wie man es hier genau verfolgen kann.
Der Text auf dem schwarzen Abdecksektor wird in einer ausführlichen Beschreibung erklärt.

Bitte hier klicken, um weitere Leseproben als PDF-Datei zu sehen.

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Eine Epimenides-Diskussion als farbiges Gedanken-Experiment

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Das ideale Weiß mit der Stimmgabel der Finsternis justiert

Die Evolution hat unser Auge so abgestimmt, dass wir vor allem neutrale Helligkeitswerte bemerken, von völliger Dunkelheit, also Schwarz, über Grau bis zum weißen Sonnenlicht mit 6000 Grad Kelvin, das durch die Wolkendecke gestreut wird, denn erst dann können wir hineinschauen und es als Weiß wahrnehmen, sonst würde es uns blenden. Deshalb werden Schwarz und Weiß als „Nicht-Farben“ bezeichnet. Farbe sehen wir erst im Moment der Lichtbrechung.
Die Fläche, die das volle Sonnenspektrum am besten reflektiert, ist Schnee. Die feinen schwarzen Linien, die Fraunhofer in diesem Spektrum entdeckt hatte, können wir für diese Betrachtung außer Acht lassen. Deck- Kalk- oder Kreideweiß, was im Französischen als Silber-Weiß  (Blanc d’argent)bezeichnet wird, entspricht ungefähr dem Schnee.
Titan-Oxydweiß hat einen leichten gelblichen Schimmer und steht für die folgenden Überlegungen nicht zur Debatte. Es absorbiert, wie schon gesagt, den UV-Bereich. (siehe entsprechendes Kapitel) Da Titan-Oxyd ungiftig ist, wird es auch für Sonnenschutz-Crème verwendet. Es handelt sich nicht um optische Aufheller, weil sie das UV-Licht in den Türkisbereich verschieben und den Charakter von Weiß verfälschen.
Wollen wir nun eine Wohnung vollkommen weiß gestalten, muss es nicht unbedingt das ideale Weiß sein, was durch den Schnee repräsentiert wird, um die Stimmung einer „Weißheit“ darzustellen.
Am Tage ist dies auch kein Problem, sobald es aber dunkel wird, vergisst man vor lauter Gewohnheit und Unkenntnis, selbst wenn man die größten Vorsätze hat und pedantisch alles in Weiß zu halten anstrebt, dass selbstverständlicher Weise auch die Beleuchtung weißes Tageslicht ausstrahlen müsste, um die Stimmung „Weiß“ in ihrem Wesen aufrecht zu erhalten.
Es geht hier um das Experiment „Weiß“, und nicht um eine veränderte Abendstimmung im Warmtonlicht.
Nun gibt es für bestimmte Zwecke verschiedene Tageslichtlampen auf dem Markt. Sie dürfen nicht zu teuer sein und ihr Spektrum muss einem „Lichtfarbkasten für Fortgeschrittene“ entsprechen, dessen „Lichtstifte“ möglichst unverbraucht erscheinen. Ich verwende in diesem Falle den Vergleich mit Stift-Malkästen von Anfängerversuchen bis zu den Malkästen fortgeschrittener Profis.
Nun schlage ich hier eine Biolux-Leuchtstoffröhre oder die entsprechende Energie-Sparlampe vor.
Die preiswerte Tageslicht-Sparlampe hat ein fahles Licht, dessen Spektrum einem „Lichtfarbkasten für Anfänger“ mit ein paar elementaren Farbstiften entspricht.
Auch die Warmton-Sparlampe wird als nicht angenehm empfunden. Einige dieser Lichtstifte sind sogar nur noch Stummel.
Zurück zur Tageslicht-Lampe: Bei diesem Licht wirken Gesichter ziemlich blass und Pflanzen sehen unnatürlich grell grün aus.
Aus diesen Gründen klagen viele Verbraucher über die kommende Sparlampenverordnung.
Sie trauern jetzt schon der spektral so fein nuancierten Glühbirne nach.
Da ich mit sehr präzisen Farbdarstellungen zu tun habe, lege ich auf ein gut nuanciertes Spektrum sehr viel Wert. So kommt für mich nur die Biolux mit konstantem Licht in Frage, die auch für Winterdepressionen und Licht-Therapien eingesetzt wird.
Ich benutzte auch eine HQI-TS Tageslicht-Halogenmetalldampflampe für eine stärkere Raumbeleuchtung, aber bald wurde diese Lampe immer grünlich-und-türkis-stichiger.
Der rote „Lichtanteil-Stift“ malte sich im wahrsten Sinne des Wortes ab, denn die beiden Elektroden an den Enden der Lichtbogenröhre korrodierten, sodass der Lichtbogen immer länger wurde.
Dadurch erhöhte sich sein Widerstand und wenn in diesem Falle nicht genügend Strom hindurch fließt, leidet zuerst das Rot darunter und verdunkelt sich. Also habe ich drei Biolux-Leuchtstoffröhren in einen Lampenkasten eingesetzt und das Licht auf „Weißheit“ folgendermaßen geprüft:
Ich nahm ein weißes Papier-Küchentuch ohne optische Aufheller und schaute es an. Zunächst erschien es rein Weiß. Dann schloss ich die Augen und bedeckte sie zusätzlich mit den Händen.
Als sich die Augen beruhigt hatten, sah ich reines Schwarz. Nach einer Weile riss ich die Augen ruckartig auf und sah das Weiß mit einem kleinen Gelbstich
Ich korrigierte das Licht mit einer blauen Party-Leuchtstoffröhre und wiederholte den Versuch. Und nun sah ich das Papiertuch in einem Weiß-Ton, das genauso farblos war wie absolutes Schwarz.
Somit hatte ich weißes Licht mit Hilfe der „Stimmgabel der Finsternis“ genau justiert und kann nun die feinsten Farbabstimmungen malen und gestalten, ohne meine Augen zu überlasten.

Das Gleiche, aber nicht das Selbe und auch nicht ein anderes Gleiches

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